Das Schuljahr 2015/2016


Vereinsausflug zum Biobauernhof

Von: tau  Am: Mo 25 im Jul, 2016 21:16 UTC  (1620 Zugriffe)
Am Freitag, den 01.Juli 2016, besuchten Mitglieder unseres Klimaschutzvereins den Bauernhof der Familie Adlhoch in der Gemeinde Altenthann.
In dem Milchviehbetrieb leben auf fast 100 Hektar Weiden zwischen 80 und 120 Kühe in ökologischer Freilandhaltung. Herr Adlhoch erklärte uns mit viel Herzblut seine Beweggründe, warum er 2009 die konventionelle Landwirtschaft aufgab und auf biologische Milcherzeugung umstellte.

Unterschiede in der Haltung, der Fütterung und in der Düngung der Weideflächen sind wichtige Punkte, die seine Art der Milcherzeugung von industrieller Massentierhaltung abgrenzen, die aber erst gelernt werden müssen. Die Kühe der Familie Adlhoch bewegen sich frei auf den umliegenden Weiden und wirken absolut stressfrei.

Die Biomilch wird durch die Bayernland-Molkerei zu Käseprodukten verarbeitet. Ein großer Pluspunkt ist, dass es bei ökologisch erzeugter Milch noch keinen extremen Preisverfall wie im konventionellen Sektor gab, so dass die Biobauern noch wirtschaftlich arbeiten können.

Während die Erwachsenen viel Wissenswertes über die Biomilch-Erzeugung lernten, durften die Kinder mit Frau Adlhoch die anderen Tiere füttern und streicheln.

Vielen Dank an Familie Adlhoch für den interessanten Nachmittag!

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Exkursion 2016 der Energiemanager

Von: tau  Am: Mi 27 im Jul, 2016 15:10 UTC  (1636 Zugriffe)
Wie in jedem Jahr kümmerten sich auch in diesem Schuljahr in jeder Klasse des GN zwei Schüler darum, dass im Schulgebäude möglichst wenig Strom und Wärme verbraucht wird. Als Dank für das gezeigte Engagement konnten die Energiemanager auch in diesem Jahr wieder an einer Exkursion teilnehmen.
Ziel war das Höllbachkraftwerk in der Nähe von Brennberg in dem der technische Leiter Herr Sternecker den Schülern alles Wissenswerte zur Stromerzeugung mit Wasserkraft erklärte. Das Kraftwerk produziert umgerechnet Strom für 800 bis 1000 Haushalte und kann bei Bedarf auch als Pumpspeicherkraftwerk genutzt werden. Bei Stromüberangebot - wie etwa zur Mittagszeit, wenn viel Sonnenenergie zur Verfügung steht - werden pro Sekunde 1000 Liter Wasser in den 90 m höher gelegenen Stausee bei Postfelden gepumpt. Bei Bedarf kann das Wasser wieder durch die Druckleitung zurück über die Turbine geleitet und zur Stromerzeugung genutzt werden. Nach der Führung im Wasserkraftwerk wanderten die Energiemanager durch das Naturschutzgebiet Hölle. Die beeindruckende Kulisse der riesigen Steine im wilden Flussbett entschädigten alle für das feuchte Wetter an diesem Tag.

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Die Klaus-Berger-Stiftung fördert eine Fotovoltaikanlage in Burkina Faso

Von: tau  Am: Mi 27 im Jul, 2016 15:26 UTC  (1548 Zugriffe)
Schulleiter OStD Steffan Gutzeit begrüßte am Montag, den 25. Juli 2016, Frau Katharina Schipulle zum Vortrag über die Arbeit des Hilfsfonds Burkina Faso e.V. In seinen einleitenden Worten betonte er die Bedeutung des Grundsatzes „Hilfe zur Selbsthilfe“ für das Land Burkina Faso, das früher den Namen Obervolta trug.
Die Einladung zum Vortrag erfolgte im Rahmen des Förderprojekts von „Klimaschutzverein und Klaus Berger Stiftung“ am Gymnasium Neutraubling. Der Vorsitzende Andreas Schnellbögl sprach vor den anwesenden Schülerinnen und Schülern über die Bedeutung der Fotovoltaik als regenerative und kostengünstige Energiequelle.
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Die Energiemanager des Gymnasiums Neutraubling mit Frau Katharina Schipulle vom Hilfsfonds Burkina Faso e.V. und den Lehrern Dr. Wolfgang Göttler und Andreas Schnellbögl


Frau Schipulle stellte in einem einstündigen Vortrag das Land vor, in dem sie selber bereits einige Jahre gelebt hat. Ihre authentischen Berichte und Bilder beeindruckten die Energiemanagerinnen und Energiemanager des Gymnasiums Neutraubling und regten zu vielen Fragen an, die ausführlich beantwortet wurden.
Der Verein Hilfsfonds Burkina Faso wurde von Passan Tiendrebeogo gegründet und hat bereits viele Schulen in dem Land errichtet. Der Verein finanziert sich aus Spenden und zum Großteil aus einer jährlichen Verkaufsaktion von Mangos.
In einem weiteren Schritt werden für die neu errichteten Schulen nun Fotovoltaikanlagen gebaut. Frau Schipulle erläuterte, dass aufgrund der Nähe zum Äquator in dem Land die Abenddämmerung nur sehr kurz ist. Da es in den ländlichen Gegenden weder Elektrizität noch Straßenbeleuchtung gibt, sind viele Menschen auf teure Taschenlampen oder rußende Petroleumlampen angewiesen, um nach Einbruch der Dunkelheit lesen oder lernen zu können. Mit Hilfe von Solarmodulen können nun tagsüber Akkus aufgeladen werden, die nachts Strom für die Beleuchtung bereitstellen. In den beleuchteten Schulen werden nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene unterrichtet. Die Spannbreite des Stoffes reicht hier von Grundlagen in Lesen und Schreiben über Hauswirtschaft bis zur Sexualkunde.

Mit überschüssigem Solarstrom können Handys aufgeladen werden. Schüler organisieren dieses Aufladen während der Unterrichtspausen selbst.

Aus den Erträgen der Fotovoltaikanlagen des Klimaschutzvereins am Gymnasium Neutraubling kann dieses Projekt in Burkina Faso nun mit 3000 € gefördert werden.
Frau Schipulle bedankte sich im Namen des Hilfsfonds Burkina Faso für diese Unterstützung und verteilte an alle Energiemanagerinnen und Energiemanager getrocknete Mangos als kleines Gastgeschenk.

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Im aktuellen Schuljahr hat die Klaus Berger Stiftung auch drei Abiturienten mit Büchergutscheinen ausgezeichnet, die besondere Leistungen im Umweltbereich erbracht haben.

Neutraubling, 25. Juli 2016
Vorsitzender: Andreas Schnellbögl

stellvertretender Vorsitzender: Dr. Wolfgang Göttler,
Schatzmeister: Hermann Achmann.
Weitere Vorstandsmitglieder: Regina Niedermayr, Andreas Hainzinger und Wolfgang Brust.
Kontakt:


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